Winterzeit = Ruhezeit!?

Die Hochzeitssaison startet zumeist Ende April / Anfang Mai und geht dann gerne bis Mitte / Ende Oktober. In den Wintermonaten gibt es dann vermehrt Beerdigungen, das ist leider einfach so, und sehr selten bis keine Hochzeiten oder Willkommensfeiern. Ruhezeit ist aber dennoch nicht. Die nächste Saison steht in den Startlöchern, in diesem Spätherbst und Winter war ich auf zwei Messen, Gespräche mit Interessierten und Brautpaaren, die schon fest gebucht haben, stehen auf dem Plan.

Aber ganz manchmal, da ist dann doch Ruhezeit in all dem Treiben. Nämlich dann, wenn ich zusammen mit meinem Mann für eine Woche ins Paradies entschwinde: In die Nähe von Inari in finnisch Lappland. Da war wirklich Ruhe, da hörte man gar nichts. Auch mal was wirklich Wundervolles!

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Freundschaft

Auf ganz vielfältige Weise beschäftigt mich in der letzten Zeit das Thema „Freundschaft“ und da ich finde, dass das auch unglaublich viel mit Zeremonien zu tun hat, werde ich mich einfach mal hier dazu äußern.

Vor ein paar Tagen hörte ich von einer Kollegin, dass sie vor der Abschiedszeremonie in der Kapelle mit einem Trauergast ins Gespräch kam. Ca. 80 Jahre alt, wie der Verstorbene. Uns hat das sehr berührt, denn dieser Freund kam extra aus Bayern, um Abschied nehmen zu können. Keine Selbstverständlichkeit, in diesem Alter schon gar nicht.

Im Vorstellungsgottesdienst am Sonntag ging es um Freundschaft und ich war schon bei den Vorbereitungen ganz erfreut, dass sich die Konfis nicht nur „von außen“ mit dem Thema beschäftigen, sondern es auch wirklich leben. Auch, wenn sie sich mal kabbeln. Wer tut das nicht? Zumal in dem Alter… 🙂 😉

Vor ein paar Tagen bekamen wir eine Einladung zur Hochzeit von einem ehemaligen Kollegen meines Mannes. Und ich musste sofort an das Hochzeitsgeschenk der damaligen Kollegen von ihm an uns denken, das den Satz beinhaltete „von deiner IMKT-Familie“. Es ist so wunderschön und unbezahlbar, wenn aus Kollegen Freunde und aus diesen Freunden Familie wird. Auch bei anderen Freunden würde ich sagen, dass sie eigentlich Familie sind. Und bin da so sehr dankbar drüber!

Natürlich gibt es auch Freunde, die sich als die letzten A…… rausstellen, aber da kann man eben nur dran wachsen und sieht, wer die wirklich wahren Freunde sind. Also kein Grund, ernsthaft und lange traurig zu sein.

An dieser Stelle mache ich schon mal Werbung für den 14.02., den die Finnen (schlau wie sie sind!) nicht als Valentinstag, sondern als Freundetag feiern. Das ist viel schöner und umfasst so viel mehr Menschen, als den einen. Auch, wenn ganz grundsätzlich gilt: Zeigt euren Liebsten einfach auch mal zwischendurch, dass sie für euch die Besten sind!

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Die Farben der Hochzeit

Ich dachte sehr lange, dass es eigentlich nur zwei wirklich wichtige Farben bei einer Hochzeit gibt, nämlich ganz klassisch weiß und schwarz (was genau genommen nicht mal Farben sind ;)). Weiß für die Braut, schwarz für den Bräutigan. Die Gäste ziehen dann irgendwas in irgendeiner Farbe an, wobei für die Männer schwarz okay ist, für die Frauen weiß allerdings nicht. Eine Ausnahme bilden da nur kleine Mädchen, die oft weiße Kleider tragen.

Nun wurde ich schon vor einiger Zeit eines besseren belehrt: Eine Hochzeit kann ein Farbkonzept haben, das sich durch alles zieht, was irgendwie mit der Hochzeit zu tun hat („save the date“-Karten (wenn man unbedingt meint, dass man welche braucht), Einladungskarten, Danksagungskarten, Blumen, Deko, Accessoires für Braut, Bräutigam, Gäste, …). Das kann alles tatsächlich schön aussehen, da sage ich gar nichts. Das kann aber auch ganz schnell, je nach Farbe, viel zu viel werden.

In meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich dann, dass sich die Brautleute selbst überlegen, welche Farben ihnen denn so gefallen und wie alles aussehen könnte. Natürlich habe ich da aber falsch gedacht, denn es wird seit ein paar Jahren „die Farbe des Jahres“ gekürt und zig Hochzeitsdienstleister stürzen sich dann auf eben diese Farbe und verkaufen sie als das Nonplusultra. Ich muss euch nicht noch einmal sagen, was ich von so aufgezwungenen Dingen halte…

Ich finde: Macht euer Ding! Nehmt die Farbe / die Farben, die euch gefallen! Bei uns passte nichts zum anderen, jedes in sich war aber stimmig. Es ist absolut nicht schlimm, wenn die Einladung frühlingshaft und die Deko im Herbst maritim ist. Unsere Gäste und wir haben es zumindest überlebt 😉

Ich wünsche euch, ganz im Ernst, ein farbenfrohes und wunderschönes Jahr. Aber eben keins, in dem euch irgendwas aufgezwungen wird – auch keine Farbe!

And once again: Hochzeitsmesse

Im letzten Jahr war ich auf einer Hochzeitsmesse und in diesem Jahr werde ich auch auf einer Hochzeitsmesse sein. Das aber nicht erst am Jahresende, sondern schon jetzt am Sonntag.

Die kleine aber feine Hochzeitsmesse findet statt in der Villa Wolff, einer -wie ich schon erleben durfte- wirklich wundervolle Location für Hochzeiten – und das direkt bei mir um die Ecke.

Die Messe ist kostenfrei für die Besucher und als (im wahrsten Sinne) Leckerbissen gibt es selbstgebackene Kuchen. Wer also meine Backkunst, mich und meine Arbeit als Rednerin kennen lernen möchte, der kommt einfach vorbei. Ich freue mich auf euch!

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Sechs Jahre „Redenswert“

Am 01.01.2013 habe ich mich mit „Redenswert“ selbstständig gemacht. Ich habe gedacht, dass das ganz schlau ist, weil ich mir das zum Einen merken kann und es zum Anderen gut ist für die Steuer. Ein volles Jahr eben. Was man sich halt so denkt, wenn man sich über sowas im Grunde eben keine Gedanken macht. Denn was ich absolut nicht bedacht habe: Der Geburtstag geht immer brav unter, denn am 01.01. schläft man meistens lang, gämmelt rum, vor allem aber feiert man nicht sich und seine Firma (und ja, Eigenlob stinkt, ich finde aber durchaus, dass ich mich einmal im Jahr feiern darf, auch im Wissen, was noch verbessert werden kann).

So habe ich es also brav auch dieses Jahr vergessen und versemmelt und darum habe ich nun für euch, wenn schon nicht für mich selbst, ein Geschenk: Was auch immer ihr für eine Redenswert-Dienstleistung bis zum Ende der KW6 (10.02.) bucht, ihr bekommt darauf 6% Rabatt.

Ich hoffe, dass ihr euch freut und danke an dieser Stelle nochmal ganz arg, denn ohne euch alle wären es nicht so hammermäßig tolle sechs Jahre gewesen!

P.S.: Nebenbei ist dies auch mein 200. Beitrag, also gibt es doppelt was zu feiern 🙂

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Wenn ein Jahr geht, kommt ein neues

Ja, ist logisch. Das ist der Lauf der Welt: Eine Minute geht, eine andere folgt ihr. Ein Tag geht und ein anderer folgt, ein Monat vergeht… Ihr wisst schon. Nun ist es also schon 2019. Gestern war es noch 2018. Fühlt sich deswegen gleich alles anders an? Viel ist in 2018 passiert, ganz viel wundervolles und vieles, das schmerzt. Und das schmerzt auch jetzt noch und das Wundervolle ist noch immer wundervoll.

Ich wünsche euch von Herzen ein wunderschönes neues Jahr. Möge es ein friedvolles Jahr werden. Eins, dass das bringt, was ihr euch wünscht – und wenn nicht, dann etwas, das noch schöner ist als das Erhoffte. Mögt ihr aber bitte vor allem gesund bleiben, das ist und bleibt einfach das Wichtigste!

Jahreslosung[1](Jahreslosung 2019)